Glutenfreie Lebensmittel
Seit einiger Zeit ist Gluten in aller Munde. Dies hängt sicher damit zusammen, dass erst 1997 wissenschaftliche Erkenntnisse über den Nutzen und die Wirkung erforscht wurden und man daraufhin alle möglichen Beiträge in den Medien erfahren hat. Es gibt viele verschiedenen Aussagen und auch viele falsche Vorstellungen über das Gluten. Ich zum Beispiel habe häufig gehört, dass Gluten gesundheitsschädigend ist.
Es gibt bis heute jedoch keinen Beweis dafür, auch nicht, wenn man größere Mengen zu sich nimmt. Inzwischen sind viele glutenfreie Lebensmittel auf den Markt gekommen, die den Verbrauchern angeboten werden. Diese glutenfreien Lebensmittel sind erheblich teurer und teilweise nur in Drogerien erhältlich. Es ist festzustellen, dass es zwei verschiedene Versionen gibt. In sehr vielen Lebensmitteln ist ein natürlicher Anteil von Gluten enthalten.
Es ist bei einem gesunden Menschen abzuraten, glutenfreie Lebensmittel, bei denen künstlich das Gluten entzogen wird, zu essen. Der menschliche Körper benötigt den Stoff und nimmt ihn auch mit der natürlichen Nahrung täglich zu sich. Er ist zur Steigerung der Leistungsfähigkeit, Behebung von nervösen Störungen und gegen Erschöpfungszustände erforderlich.
Daher sind glutenfreie Lebensmittel nur für die Menschen, die eine Störung im Zwölffingerdarm Bereich haben und mit Entzündungen der Dünndarmschleimhaut behaftet sind, geeignet. Man nennt diese Krankheit Zöliakie. Dass diese Störung bei manchen Menschen häufig auf eine Unverträglichkeit von Gluten zurückzuführen ist wurde erst vor etwa 20 Jahren entdeckt. Woher das rührt, konnte bis heute nicht eindeutig festgestellt werden. Man weiß aber, dass es häufig eine genetische bedingte Erkrankung ist. So hat man festgestellt, dass in manchen Familien diese Störung verbreitet ist. Aber auch akute Darmentzündungen durch eine Infektion können zu einer solchen Unverträglichkeit führen.
Man hat diese Erkrankung sein Leben lang und muss daher immer eine Diät einhalten. Man hat festgestellt, dass oft schon Säuglinge betroffen sind. Häufig tritt die Erkrankung aber erst im Alter von etwa 40 Jahren auf und kommt häufiger bei Frauen als bei Männern vor. Es gibt verschieden starke Erscheinungsbilder und je nach der Schwere muss der Betroffene völlig glutenfreie Lebensmittel essen oder er verträgt einen geringen Anteil von Gluten und sein Speiseplan ist etwas umfangreicher. Nachfolgend wird noch auf die Ernährung und auf die Lebensmittel hingewiesen. Nicht zu verwechseln ist das Gluten mit der Glutaminsäure E620. Das Salz der Glutaminsäure heißt Glutamat und dient als Geschmacksverstärker.
Erfahren Sie alles weitere zum Thema Gluten auf dieser Seite. Wir stellen eine sinnvolle glutenfreie Ernährung vor und stellen auch einige glutenfreie Lebensmittel in Form einer Liste vor.